Chronologie

Chronologischer Ablauf des Lebens von Prof. Gerhard Eggers (1912–1998).

Jahr Ereignis
1912 Geboren am 6. Juli in Rostock als zweiter Sohn von Louis Eggers und Margarete Eggers, geb. Gerwe
1930 Abitur am Realgymnasium in Rostock
1930–1936 Studium an den Universitäten Rostock, Wien und Hamburg; Abschluss mit Auszeichnung; Erwerb des Pilotenscheins
1936 Eintritt als Versuchsingenieur bei den Junkers Flugzeug- und Motorenwerken AG, Dessau; später wissenschaftlicher Chefassistent von Prof. Heinrich Hertel
1939 Heirat mit Hildegard Koch
1940–1945 Geburt der Kinder Karsten (20. Dezember 1940), Birgit (20. Dezember 1943) und Heidrun (28. Februar 1945, Gernrode)
1944 Evakuierung der Familie nach Gernrode
1946 Emigration nach Frankreich; Beginn bei der SNECMA in Decize; Arbeit am ATAR-Strahltriebwerk unter Dr. Hermann Oestrich
1953 Umzug nach Dammarie-les-Lys; Leitung der Abteilung „Triebwerkseinbau an Flugzeugen“; Projekte ATAR Volant und Coléoptère (C-450)
1957 Médaille de l’Aéronautique
1959 Rückkehr nach Deutschland; technischer Direktor bei Focke-Wulf in Bremen; Wohnort Schwachhauser Ring 41
1961 Mitgründung des Entwicklungsring Nord (ERNO) mit Focke-Wulf, Weserflug und Hamburger Flugzeugbau
1963 Fusion von Weser-Flugzeugbau und Focke-Wulf zu den Vereinigten Flugtechnischen Werken (VFW) am 12. November; Eggers Mitglied der Geschäftsführung
1964 Honorarprofessor an der TU Berlin (Senkrechtstarttechnik)
1965 Ernennung zum Commandeur d’Honneur
1969 Fusion von VFW und der niederländischen N. V. Fokker zu VFW-Fokker
1970 Vorstandsmitglied der VFW-Fokker-Zentralgesellschaft in Düsseldorf; Umzug der Familie nach Bad Zwischenahn
1974 ESRO wählt VFW-Fokker/ERNO am 5. Juni zum Hauptauftragnehmer für das europäische Spacelab-Programm (Auftragsvolumen 579 Mio. DM)
1977 Eintritt in den Ruhestand
1978 Tod seiner Frau Hildegard
1992 Benennung der Gerhard-Eggers-Straße in Bremen
1998 Gestorben am 23. August in Bad Zwischenahn an den Folgen eines Sturzes
Zuletzt bearbeitet am July 3, 2026.
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